Projekt MiMiK Der Mensch im Mittelpunkt des KMU-Netzwerks im Kontext der Industrie 4.0

Vorgehensweise

Im FuE-Projekt soll die Umstellung von geplanten Transaktionen hin zu einer ereignisgesteuerten unternehmensübergreifenden Kommunikation erzielt werden, um so mit kurzfristigen Störgrößen im Produktionsprozess besser umgehen und geeignet reagieren zu können. In diesen Prozess sind insbesondere die Mitarbeiter und ihre Verfügbarkeit einzubinden, da sie den wichtigsten Produktionsfaktor im Mittelstand darstellen.

Die konkrete Umsetzung soll sich überwiegend mit dem Handling spontaner Ereignisse befassen, die sicher einen kritischen Faktor im Produktionsprozess darstellen. Hierbei ist die Entwicklung von innovativen Methoden bzw. Schnittstellen zwingend erforderlich, um kleine und mittelständische Zulieferer mit hoch automatisierten größeren Unternehmen zu vernetzen, damit die Informationswege und Reaktionszeiten in der kompletten Wertschöpfungskette minimiert werden können.

Dies soll unter Einbeziehung der Interessen der Mitarbeiter erfolgen, sodass private und berufliche Anforderungen bestmöglich in Einklang gebracht werden können.

Ergebnisverwertung

Die Realisierung des FuE-Projektes soll als Basis dienen, um zukünftig den Automatisierungsgrad der kleinen und mittelständischen Zulieferer zu steigern und somit die Einführung der Industrie 4.0 zu unterstützen. Eine Übertragbarkeit der Projektergebnisse auf andere produzierende KMU ist gegeben und mit geringem Aufwand möglich.